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Rassistische und ausländerfeindliche Hetze auf “Ech hunn mäin Lëtzebuerg gären”

Im Nexus rechtspopulistischer und -extremer Aktivitäten in Luxemburg gibt es eine besondere Sorte von immer wieder auftauchenden Facebookseiten, die stets nach dem gleichen Muster vorgehen. Zunächst einmal sammeln sie mittels ihres Namens, der eine vermeintlich harmlose Liebesbekundung an das Großherzogtum darstellt, und Beiträgen, die mittels kleinstmöglicher gemeinsamer Nenner — Lëtzebuerger Frang, Ex-Großherzog Jean, D’Gëllen Fra — eine nationalistisch eingefärbte, kollektive Nostalgie unter den Nutzer*innen hervorrufen sollen, massig Likes. Ist diese Saat für das Errichten eines exklusiven “Wir” erst einmal gestreut, beginnen die Administrator*innen — die oftmals Teil der rechten Szene Luxemburgs sind — dann langsam, aber sicher Videos, Artikel und Bilder zu teilen, mittels denen gezielt Stimmung gegen Ausländer, Geflüchtete, Muslime, Homosexuelle, Juden und alle möglichen Minoritäten gemacht wird. Da die Seiten aufgrund der hohen Likeanzahl über ein relativ breites Publikum verfügen, fühlen sich durch solcherlei Beiträge plötzlich auch umso mehr Menschen — die zwar eigentlich nicht politisch aktiv sind und auch nicht der rechten Szene per se zugerechnet werden können, aber oftmals bereits über Vorbehalte gegenüber den zuvor erwähnten Bevölkerungsgruppen verfügen — dazu ermutigt, ihren Ressentiments freien Lauf zu lassen und hasserfüllte Kommentare von sich zu geben, wodurch das zuvor eingepflanzte nationalistische und exklusive “Wir” schließlich in all seiner menschenfeindlichen Pracht aufgeht.

Eines dieser Sammelbecken, auf denen die Administrator*innen möglichst viele “besorgte Bürger” für die politische Agenda der rechten Szene einzuspannen versuchen, ist die Facebookseite “Ech hunn mäin Lëtzebuerg gären“. Bereits 2015 — als die Seite noch “I love mäin Lëtzebuerg” hieß — hatte ich mich im Rahmen von zwei Texten auf meinem Blog und im FORUM mit den rechtsextremen Aktivitäten auf ihr befasst. Nachdem die gleichermaßen von den Administrator*innen als auch Nutzer*innen initiierte Hetze auf der Seite für längere Zeit zum Erliegen gekommen war, hat sie in den letzten Wochen nun plötzlich wieder drastisch zugenommen und dabei gar so beunruhigende Ausmaßen angenommen, dass ich der Seite den ganzen vorliegenden Text widmen möchte.

Der Mann hinter der Hetze auf “Ech hunn mäin Lëtzebuerg gären”

Die erhöhte Frequenz an Hass schürenden Beiträgen und das daraus resultierende rezente Toben des rechten Mobs auf “Ech hunn mäin Lëtzebuerg gären” ist nun vor allem auf die Rückkehr ihres Gründers Dan Schmitz zurückzuführen, der bereits seit mehreren Jahren in der rechten Szene Luxemburgs aktiv ist. Unter anderem hat er Initiativen wie die Facebookgruppe FIR ODER GEINT ASYLANTENHEEMER HEI AN LETZEBUERG ???” ins Leben gerufen und eine Vorstandsposition bei der ausländerfeindlichen Gruppierung Lëtzebuerger Patrioten bekleidet. Zu seinem fragwürdigen Ruf als einer der berühmt-berüchtigsten Akteure der rechten Szene Luxemburgs führten aber erst die zahlreichen Gerichtsprozesse gegen ihn. 2008 war er wegen Belästigung verurteilt worden; drei Jahre später wegen eines Nachbarschaftsstreits, im Rahmen dessen er einen Jugendlichen mit einem Vorschlaghammer bedroht hatte. 2015 stand er nicht nur wegen Drohungen gegenüber ASTI-Mitarbeiter*innen, sondern auch aufgrund von Sittenwidrigkeit und weiteren Todesdrohungen vor Gericht; wegen letzteren musste er eine sechsmonatige Hafstrafe ohne Bewährung absitzen. Dieses Jahr erhielt er aufgrund eines Gewaltaufrufs gegenüber Muslimen dann noch einmal eine sechsmonatige Haftstrafe ohne Bewährung sowie eine Geldstrafe in der Höhe von 1000 Euro.

Eine der eingangs erwähnten Initiativen, die auf Schmitz’ Konto gehen, ist nun eben auch die Facebookseite “Ech hun mäin Lëtzebuerg gären”, welche er 2015 unter dem Namen “I love mäin Lëtzebuerg” ins Leben rief und zeitweilig in eines der größten Online-Sammelbecken für den rechten Mob in Luxemburg verwandelte. Aufgrund der Tatsache, dass Schmitz seine eingangs erwähnten Gefängnisstrafen absitzen musste, übernahm nach einer Weile jedoch ein*e andere*r Administrator*in an seiner Stelle das Ruder; dazu wurde der Name der Seite von “I Love main Lëtzebuerg” zu “Ech hunn mäin Lëtzebuerg” geändert (so als ob dann niemand mehr merken würde, dass es sich um die einstige Hetzseite handelte). Da die*der neue Administrator*in (deren*dessen Identität mir nicht bekannt ist) deutlich seltener Beiträge postete, kam die Aktivität auf der Seite schließlich zum Erliegen, und der rechte Mob zog auf zu neuen Morasten, in denen er seiner Menschenfeindlichkeit freien Lauf lassen konnte.

Im September dieses Jahres folgte dann nach einer längeren Postpause wieder ein Lebenszeichen von den Administrator*innen der Seite:

Kurz darauf wurden dann auch wieder häufiger Beiträge geteilt, die gezielt Stimmung gegen Geflüchtete und Ausländer machten und ganz klar die Handschrift des mittlerweile wieder aus seiner Haft entlassenen Schmitz trugen. Das lässt sich unter anderem zunächst einmal daran erkennen, dass er es — genauso wie damals, als die Seite noch “I love main Lëtzebuerg” hieß — noch immer nicht fertig bringt, Screenshots anzufertigen, und stattdessen einfach Beiträge und Kommentare  besonders übersichtlich in ihrer Gesamtheit copypasted:

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Außerdem gibt er immer wieder sein charakteristisches “muhahaha” von sich:

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Und auch seine Tendenz, bestimmte Begriffe ganz dezent in Großbuchstaben auszuschreiben, hat er noch immer nicht abgelegt:

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Schmitz scheint also trotz seiner Haftstrafen noch immer nichts dazu gelernt zu haben und hat sich wohl kurzerhand gedacht, dass die Welt lange genug ohne seine sich stets durch eine einwandfreie Grammatik, Ortographie und reflektierte Ausdrucksweise auszeichnenden Weisheiten, die nur an die besten Seiten im Menschen — Missgunst, Neid, Kleinlichkeit, Empathielosigkeit und Hass — appellieren, ausgekommen war. Zwar hält er sich bislang mit allzu rassistischen Aussagen zurück, gibt dafür aber nach wie vor liebend gerne Drohungen von sich, gleichermaßen mittels Ech hun mäin Lëtzebuerg gären als auch seines Privataccounts. Beispielsweise hat er mir in den Kommentarspalten eines auf der Facebookseite von RTL Luxemburg geteilten Fernsehbeitrags über Hate Speech, in dessen Rahmen ich interviewt worden war, unter dem Pseudonym “Danny Chesterfield” folgende liebreizende Mitteilung hinterlassen:

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Das Pseudonym ist allerdings vollkommen nutzlos, weil Schmitz in diversen öffentlich einsehbaren Posts, die er mit diesem Account geteilt hat, unachtsamerweise seine tatsächliche Identität preisgegeben hat:

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Und auch allen anderen “bezahlten Gutmenschen” (Anmerkung des Autors: Ich warte noch immer vergebens auf die letzte Zahlung vom Mossad — ihr auch, meine Mitgutmenschen?) droht er auf “Ech hun mäin Lëtzebuerg gären” mit einer nicht näher präzisierten Strafe:

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Nun würde ich so Menschen wie Schmitz am liebsten ignorieren — aber das Problem ist, dass seine Hetze momentan nicht wie sonst im luftleeren Raum erfolgloser Gruppen verschallt, sondern stattdessen nicht zuletzt aufgrund der verhaltensmäßig hohen Likeanzahlen der Seite einen überaus bedenklichen Erfolg genießt. Dementsprechend möchte ich unbedingt dazu beitragen, dem Ganzen Einhalten zu gebieten, indem ich nicht nur die Menschen über das Treiben auf der Seite aufkläre, sondern auch die Fehlinformationen und den Hass, die dort verbreitet werden, dekonstruiere.


Rassistische und ausländerfeindliche Hetze auf “Ech hunn mäin Lëtzebuerg gären”

Schaut man sich nun einige Beiträge auf der Seite an, so entsteht aufgrund ihrer Überspitztheit und Absurdität zunächst einmal fast der Eindruck, dass es sich dabei um Realsatire handelt. Ein Beispiel hierfür ist Schmitz’ Kommentar unter folgendem Beitrag:

Hach ja — wer kennt sie nicht, die berühmte muslimische Tradition des “Nikolaus- und Adventsmarkts”? Glückwunsch, lieber Dan: Ich hätte es nicht einmal in meinen wildesten Träumen für möglich gehalten, aber dieser abstruse Versuch, den Untergang des Abendlands heraufzubeschwören und so Stimmung gegen Muslime zu machen, ist noch lächerlicher als Marc Spautz’ rezentes Gejammere darüber, dass der Nikolaus nicht mehr in luxemburgischen Schulen auftauchen dürfte (was nicht der Fall ist), und der anno 2014 von PEGIDA und CDU verbreitete Mythos (an dem du dich mit großer Wahrscheinlichkeit inspiriert hast), dass Weihnachtsmärkte in Berlin “Winterfeste” genannt werden müssten. Noch unglaublicher als die schiere Ignoranz und Dreistigkeit von Schmitz’ Kommentar ist allerdings die Tatsache, dass dann auch noch, wie auf dem Screenshot zu sehen ist, tatsächlich jemand — in diesem Falle eine Frau namens Patrizia Iannello — auf diese Angstmacherei hereinfällt.

Doch damit nicht genug. Unter einem anderen auf der Seite geteilten RTL-Artikel — der sich um eine junge Frau, die mit einer geklauten Karte Geld abgehoben hat, dreht — nimmt Schmitz’ Islamfeindlichkeit so dermaßen bizarre Züge an, dass er suggestiv fragt, ob es sich bei dem klar als eine Mütze erkennbaren Kopfstück, das die Tatverdächtige auf dem Foto trägt, um ein Kopftuch handelt:

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Eigentlich müsste der Kommentar aufgrund seiner schieren Absurdität nun fast schon zum Lachen anregen — würde hinter ihm nicht das perfide, jegliche Erheiterung bereits im Keim erstickende Kalkül stecken, ohne jegliche Begründung Geflüchteten und Muslimen Straftaten in die Schuhe schieben zu wollen.

Ein weiteres, besonders erschreckendes Beispiel hierfür stellt Schmitz’ Kommentar über dem von ihm geteilten RTL-Artikel über den rezenten Mordfall an einer Prostituierten in Luxemburg dar:

Mit “Danke EU” suggeriert Dan Schmitz nämlich, dass der*die Täter*in ein*e Geflüchtete*r gewesen sein muss — obwohl es bislang keinerlei Beweise dafür gibt, dass es sich bei den beiden Verdächtigen, die mittlerweile festgenommen worden sind, um welche handelt. Dazu kommt die Tatsache, dass letztere erst eine Woche nach Schmitz’ Beitrag verhaftet worden sind, was umso mehr beweist, dass seine Behauptungen nicht mehr als gezielt gestreute Gerüchte sind. Soviel also zum absoluten Wahrheitsanspruch, den er gerne mal erhebt:


Unter einem weiteren Artikel, der mittels der rezenten, ursprünglich durch die Daily Mail aus dem Kontext gerissenen und verzerrten Statistiken des deutschen Bundeskriminalamts Hetze gegen Geflüchtete betreibt, macht er letztere dann auch noch für den Mord an einem Mann in Leudelingen, der sich zufälligerweise im gleichen Zeitraum wie der eingangs erwähnte Tötungsdelikt an der jungen Frau ereignet hat, verantwortlich — obwohl es auch in diesem Fall überhaupt keine Belege dafür gibt, dass ein*e Geflüchtete*r die Tat begangen hat:

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Dabei handelt es sich auch sicherlich nicht um einen unüberlegten Ausrutscher von Schmitz’, sondern es steckt wieder einmal Kalkül dahinter — was unter anderem daran ersichtlich wird, dass er unter einem weiteren Artikel noch einmal die gleiche Behauptung aufstellt:

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Dass Dan Schmitz wiederholt und ohne mit der Wimper zu zucken mittels vollkommen aus der Luft gegriffenen Behauptungen die Morde an zwei unschuldigen Menschen instrumentalisiert, um Hass gegen Geflüchtete zu schüren, ist an Perfidität jedenfalls kaum mehr zu überbieten. Umso bedenklicher ist es dann auch, dass seine Stimmungsmache — gleichermaßen mithilfe des Artikels als auch seiner falschen Behauptungen — die gewünschte Wirkung erzielt, wie die ausländerfeindlichen Kommentare unter dem Artikel zeigen:

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Aber nicht nur Schmitz selbst, sondern auch die Nutzer*innen auf der Seite mutmaßen immer wieder, ohne irgendwelche Anhaltspunkte dafür zu haben, dass Geflüchtete hinter diversen Straftaten stecken — wie der Kommentar von Patrizia Iannello unter dem folgenden Post zeigt:

Mittels dieser von Schmitz’ in die Welt geteilten Artikel und Gerüchte soll letztlich die in rechten Kreisen beliebte Auffassung, dass ein direkter Zusammenhang zwischen der Herkunft von straftätigen Geflüchteten und ihren Taten besteht. Von dort aus ist es dann auch nicht mehr weit ist bis zu dem kulturrassistischen Gedanken, dass manche Ethnien zu Kriminalität prädisponiert sind. Das ist allerdings ein Trugschluss, da viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen, ob ein Mensch ein Verbrechen begeht oder nicht — vor allem aber das soziale Umfeld und die finanzielle Situation. Straftaten einzig und alleine auf die Herkunft von Tätern zu reduzieren verschleiert dementsprechend die tatsächlich relevanten Ursachen von Kriminalität, was wiederum kontraproduktiv für die Bekämpfung von letzterer ist. Wie absurd es ist, Herkunft als monokausalen Faktor für Verbrechen hernehmen zu wollen, zeigt sich auch, wenn der Spieß einmal umgedreht und Schmitz’ verdrehte Logik auf ihn selbst angewendet wird. Im Angesicht der Tatsache, dass er schon einige Male die Hosen vor Leuten runtergelassen hat und daraufhin, wie eingangs erwähnt, wegen Sittenwidrigkeit verurteilt worden ist, müssten wir ihm zufolge also davon ausgehen, dass es in der “Natur” von Luxemburger*innen liegt, zu jeder Gelegenheit blank zu ziehen (was dann auch wohl erklären würde, wieso ich mich immer wieder — ohne zu wissen wie es dazu kommen konnte — in Unterhosen in der Unibibliothek vorfinde und dann von der Polizei abgeführt werde). Das klingt nun natürlich zurecht überaus lächerlich — aber ist es dann nicht auch genauso lachhaft, wegen einzelnen, von Geflüchteten und Ausländern verübten Straftaten davon auszugehen, dass das irgendetwas mit ihrer Herkunft zu tun hätte?

Geflüchtete werden auf “Ech hun mäin Lëtzebuerg gären” aber nicht nur pauschal als potenzielle Verbrecher, sondern auch als Terroristen stigmatisiert:

Ganz davon abgesehen, dass man das Boulevardblatt Luxprivat kaum als seriöse Nachrichtenquelle betrachten kann: Insbesondere viele Syrer flüchten gerade eben vor dem von Daesh errichteten Schreckensregime — wieso sollten sie sich dann genau jener Gruppierung anschließen, wegen der sie ihre Heimat zurücklassen mussten? Dazu ist es viel eher wahrscheinlich, dass Daesh auf aus dem Kriegsgebiet in Syrien zurückkehrende EU-Bürger zurückgreift, um Terorrattacken zu verüben, wie die Redakteur*innen von Mimikama in einem sehr empfehlenswerten Artikel zum Thema schreiben:

Flüchtlinge sind keine Ursache, sondern eine Folge von Terrorismus. Aus 10 der 11 Länder, die jährlich mehr als 500 Tote durch Terrorismus zu beklagen haben, stammen die meisten Flüchtlinge. Der Krieg in Syrien allein produzierte 4 Millionen Flüchtlinge außerhalb seiner Grenzen. Diese fliehen natürlich nicht hauptsächlich vor Terrorismus, aber auch vor Gewalt, die vom Staat verübt wird. Diese korrelliert ganz stark mit Terrorismus und man geht davon aus, dass sie ihn mithervorruft. (GTD)

Tatsächlich ist es sogar so, dass eine nicht unbedeutende Zahl an Europäern nach z.B. Syrien geht und dort Terrorist oder Soldat wird. 25.000 bis 30.000 Menschen aus aller Welt reisen nach Syrien, um dort zu kämpfen oder Anschläge zu verüben – 21% davon aus Europa. Die Syrer sollten vielmehr Angst vor Europäern haben, die dorthin gehen, um Muslime umzubringen, als andersherum!

Natürlich ist es nicht unmöglich, dass sich auch Flüchtlinge [in Deutschland] radikalisieren lassen. Dass diese verschwindend geringe Zahl für die verschwindend geringen islamistischen Anschläge in Europa, wo es sowieso verschwindend wenig Anschläge gibt, verantwortlich sind, ist aber nicht der Fall. Und bei Millionen Menschen, die hierher vor eben genau diesem islamistischen Terror fliehen, weil SIE die Opfer davon sind und uns um Schutz und Zuflucht bitten, spielen diese Leute sowieso keine Rolle. Die Wahrscheinlichkeit hierzulande, Opfer eines Terroranschlags zu werden, ist geringer, als sich beim Essen zu verschlucken und daran zu sterben. Wie gering die Wahrscheinlichkeit ist, dass dieser Terrorist auch noch zuvor ein Flüchtling war, ist so lächerlich gering, dass ich mich frage, wie es passieren konnte, dass wir das überhaupt als Gefahr ernst nehmen.

Vor einer Weile teilte EHMLG dann auch noch einen Artikel über zwei (!) alkoholisierte Geflüchtete, die in einem Flüchtlingsheim für Unruhe gesorgt haben. Die Tatsache, dass Schmitz sich nie aufregt, wenn irgendwelche besoffenen Luxemburger*innen auf Dorffesten oder in Nachtclubs randalieren, enthüllt dabei wieder einmal seine ausländerfeindliche Gesinnung:

Aber nicht nur Schmitz selbst, sondern auch die Kommentare der Nutzer*innen unter dem Beitrag induzieren wieder einmal reges Kopfschütteln:

Insbesondere die Aussagen von Johnny Eck sind hierbei an schierer Menschenfeindlichkeit und Mangel an Empathie kaum mehr zu überbieten. Er bezeichnet nämlich Geflüchtete nicht nur kollektiv als “Abfall”, sondern unterstellt ihnen auch noch allen Ernstes Feigheit, weil sie nicht in ihrer Heimat geblieben sind, um dort für “Freiheit” zu kämpfen. Dabei hat Flucht vor dem einem so dermaßen brutalen und sinnlosen Krieg wie beispielsweise jenem in Syrien überhaupt nichts mit Feigheit zu tun, sondern mit reinem Überlebenswillen — alleine schon die erschütternden Augenzeugenberichte aus dem vollkommen zerstörten Aleppo müssten eigentlich jeden über ein Mindestmaß an Empathie verfügenden Menschen davon überzeugen. Vielmehr erfordert es sogar sogar eine ganze Menge an Mut, die eigene Heimat zurückzulassen und auf dem Weg nach Europa sein eigenes Leben für eine ungewisse Zukunft aufs Spiel zu setzen. Außerdem ist die Forderung, dass (syrische) Geflüchtete in ihrer Heimat hätten bleiben und dort kämpfen sollen, schon von vornherein vollkommen abstrus, wie der syrische Künstler Ramo, der momentan als Geflüchteter in Deutschland lebt, in folgendem, sehr empfehlenswertem Video erklärt:

Unter dem Artikel bezeichnet dann auch noch ein gewisser Martin Raoul Geflüchtete zunächst als “Luschen” und “Abfall”:

Als wäre das noch nicht genug, behauptet er zusätzlich vollmundig, dass “da wo wir geholfen bekommen [haben] […] keine Scheiße angestellt” und auch “den Arsch hingehalten und gekämpft” hätten — womit er sich wohl auf die luxemburgischen Geflüchteten und den Widerstandskampf gegen die Besetzung des Großherzogtums durch Deutschland während des 2. Weltkriegs bezieht:

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Mit seinem Fokus auf das “wir” stellt Martin es so dar, als ob er alleine aufgrund der vollkommen willkürlichen Tatsache, dass er den gleichen Pass wie die luxemburgischen Widerstandskämpfer*innen während des 2. Weltkriegs trägt, so tun könnte, als ob er selbst während des Kriegs am Widerstand beteiligt gewesen wäre und sich deswegen auch das Recht nehmen könnte, Geflüchtete als “Luschen” zu bezeichnen. Genau das ist es, was mich so vehement an Patriotismus stört: Man beansprucht die vergangenen und zukünftigen Leistungen von anderen Menschen, die zufälligerweise über die gleiche Nationalität verfügen, für sich selbst, um sich so bequem darüber hinwegzutrösten, dass man selbst eigentlich nicht soviel vorzuweisen hat, auf das man stolz sein könnte. Als weiteres Schmankerl greift dann  Raoul dann noch auf das eingangs erwähnte und längst widerlegte Gerücht auf, dass auch die Weihnachtsmärkte in Luxemburg jetzt auf einmal in “Wintermärkte” (und “Nikolaus- und Adventsmärkte”!) umbenannt werden müssten.

Unter dem Beitrag findet man dann noch viele weitere, menschenverachtende Kommentare, die den Eindruck erwecken, als ob die besorgten Bürger*innen geradezu sehnsüchtig auf Vorfälle wie diesen warten, nur um ihren eigenen niederen Ressentiments freien Lauf zu lassen und sich in ihren eigenen irrationalen Vorurteilen bestätigt zu sehen:

Am 20. November postete Schmitz noch einen weiteren Artikel von Luxprivat, in welchem, ohne dass auch nur die geringsten Belege dafür geliefert werden, suggeriert wird, dass alle Luxemburger*innen fortan ihre kulturellen Gepflogenheiten jenen der Geflüchteten anpassen müssen:

Wie von Schmitz intendiert fallen zahlreiche Nutzer*innen auf diese an Plumpheit kaum mehr zu überbietende Instrumentalisation diffuser und unbegründeter Ängste herein und übertreffen sich in den Kommentaren gegenseitig mit ignoranten und menschenverachtenden Aussagen:

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Auch hier entlädt sich die besonders bedenkliche Mischung aus Sozialneid und Ressentiments wieder in ausländerfeindlichen Eruptionen der widerlichsten Art und Weise.

Besonders ins Augen gefallen (so sehr, dass ich sie mir stundenlang auswaschen musste) sind mir auch folgende Kommentare:

Ganz abgesehen davon, dass Remy De Lux Guys Kommentar ganz offiziell die maximeweberblog.com-Trophäe in der Kategorie “Kohärentester Satzbau aller Zeiten” erhält: Haben die Herren sich einmal überlegt, dass es in Luxemburg auch Menschen gibt, die keine Muslime sind und trotzdem kein Schweinefleisch essen wollen? Wie zum Beispiel Vegetarier*innen oder Veganer*innen? Und ist es ihnen schon einmal in den Sinn gekommen, dass die Tatsache, dass alternative Menüs für Menschen, die kein Schweinefleisch mögen, angeboten werden nicht impliziert, dass ihnen plötzlich ihr geliebtes Fierkelsjelli weggenommen wird?


Dazu instrumentalisiert Schmitz auch immer wieder Obdachlose, um gegen Geflüchtete zu hetzen:

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Dass Obdachlose auf der Straße schlafen müssen oder aus den Innenstädten verbannt werden ist aber nicht die Schuld von Geflüchteten, sondern vielmehr auf mangelnde Ausgaben für Sozialhilfe und die Umwandlung von eigentlich öffentlichen Plätzen in auf reinen Konsum ausgelegte Privaträume, in denen Obdachlose nicht mehr erwünscht sind, zurückzuführen. Anstelle, wie Schmitz es tut, einheimische Obdachlose und Geflüchtete gegeneinander auszuspielen, was der sozialen Kohäsion in Luxemburg Risse versetzt, sollte man sich auf politischer Ebene vielmehr dafür einsetzen, dass allen Bedürftigen und in schwierigen sozio-ökonomischen Situationen lebenden Menschen — egal welcher Nationalität — durch erhöhte Sozialausgaben und dergleichen geholfen werden sollte. Das eine schließt das andere nämlich nicht aus. Dazu gibt es bereits zahlreiche Initiativen (wie etwa Stëmm vun der Strooss) die Obdachlosen und Bedürftigen in Luxemburg — ungeachtet ihrer Nationalität — helfen. Also, liebe besorgte Bürger*innen: Anstatt dass ihr euch ständig darüber beklagt, dass Obdachlosen nicht geholfen wird und letztere dabei als Prätext für eure Ausländerfeindlichkeit und euren Rassismus ausnutzt, könntet ihr ja einfach mal bei einer dieser Gruppierungen aktiv werden und so Menschen in der Not auch tatsächlich unterstützen.

Auch unter folgendem von EHMLG geteilten RTL-Artikel über einen von Geflüchteten in der Luxexpo initiierten Protest gegen das dort servierte Essen häufen sich aufgrund des unter den Nutzer*innen grassierenden Sozialneids wieder die Beschwerden darüber, dass Geflüchteten anscheinend so verwöhnt und die einheimischen Obdachlosen vernachlässigt werden würden (obwohl es, wie oben erläutert, schon zahlreiche Initiativen gibt, bei denen man sich engagieren könnte anstelle auf Facebook rumzujammern) und die ausländerfeindlichen Kommentare:



Ernsthaft — wie ungeheuer verbittert, kleinlich und gehässig muss man sein, dass man Geflüchteten nicht mehr als das Mindestmaß, was zum Überleben nötig ist, zugestehen will, und jeglichen Versuch von ihnen, die eigene Lebenssituation wenigstens etwas bessern zu wollen, sofort als Undankbarkeit auffasst? Auch unser Lieblingsresistenzler Raoul Martin glänzt wieder mit unermesslicher Empathie und Menschenwärme und bekundet kurzerhand, dass von ihm aus die Geflüchteten, die am Protest teilgenommen haben, “elendig krepieren” könnten:

Unter dem Beitrag findet sich dann auch folgender Kommentar von einem gewissen Henri Lucas:

Besagten Nutzer der Seite hebe ich hierbei im Speziellen hervor, weil er es leider nicht nur dabei belässt, Menschen als “Abfall” zu bezeichnen, sondern unter anderen von EHLMG geteilten Beiträgen sogar offen zu Gewalt gegenüber Geflüchteten und Ausländern aufruft:

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Obigen Kommentar vom 28. Oktober, den Lucas unter einem RTL-Beitrag über Polizeiinterventionen in Flüchtlingsheimen hinterließ, quittierte eine*r der Administrator*innen von EHLMG sogar mit einem Like:

Dass die Betreiber*innen der Seite solche Kommentare wie die von Lucas stehen lassen und sie dann sogar noch allen Ernstes gutheißen entblößt letztendlich ihre geballte Menschenverachtung.

Schlussendlich möchte ich dann auch noch auf folgenden Beitrag  von EHMLG und die Reaktionen darauf eingehen:

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Der im Video dargestellte Akt der Gewalt ist natürlich absolut zu verurteilen, aber es gibt nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die Aufnahmen völlig ohne Kontext präsentiert werden, keinerlei handfeste Indizien dafür, dass es sich — anders als die Beschreibung mit dem zynischen Begriff “Kulturbereicherer” suggeriert — dabei um Geflüchtete, Ausländer oder Muslime handelt. Und selbst wenn dies der Fall wäre, würde das noch immer nicht die rassistischen und ausländerfeindlichen Kommentare, mit denen die Nutzer*innen auf das Video reagieren, rechtfertigen:

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Schmitz usurpiert unter dem Beitrag dann auch den Spruch “Wehret den Anfängen” (obwohl  ironischerweise er selbst das Symptom einer negativen historischen Entwicklung ist), während Jo Gentile (offensichtlich bewusst ignorierend, dass Luxemburg ohne Ausländer schlicht und ergreifend kollabieren würde) “Luxemburg den Luxemburgern” skandiert :

Schmitz’ Kommentar enthüllt letztlich seiner perfiden Intentionen hinter all den im vorliegenden Artikel dokumentierten, von ihm geteilten Beiträge. Dadurch nämlich, dass in letzteren Geflüchtete, Muslime und Ausländer konstant als eine enthumanisierte, zu Kriminalität und Gewalt neigende Masse dargestellt werden, errichtet Schmitz — wie so viele andere europäische Akteure des rechten Rands — die Narrative einer unmittelbaren Bedrohung, die von besagten Bevölkerungsgruppen ausgeht. So werden dann beispielsweise Brandanschläge auf Flüchtlingsheime nicht mehr als ein Akt der Aggression, sondern vielmehr als legitimierte “Selbstverteidigung” aufgefasst — und genau das ist es dann auch, was die auf Seiten wie EHMLG verbreitete Hetze langfristig so gefährlich macht.


Weitere rechtsextreme Narrativen und Mordaufrufe gegen Politiker*innen

Die Inhalte auf EHMLG umfassen aber, anders als es vielleicht den Eindruck erweckt, nicht nur Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, sondern decken die ganze Bandbreite an rechtsextremen Narrativen ab, auf die nun noch einmal kurz eingegangen werden soll. Beispielsweise äußern Schmitz und der rechte Mob auch allzu gerne die in rechtsextremen Kreisen beliebte Forderung nach Kastration und Todesstrafe für pädophile Sexualstraftäter:

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Ganz abgesehen davon, dass keine Tat, so abscheulich sie auch sein mag, Todesstrafe rechtfertigen kann, geht es Rechtsextremen dabei schon von vornherein nicht um Kinderschutz, wie Simone Rafael von Netz-Gegen-Nazis.de in einem Artikel zum Thema erläutert:

Aber was meinen die Rechtsextremen, wenn sie die „Todesstrafe für Kinderschänder“ fordern? Die NPD macht sich stark für den Schutz deutscher Kinder. Aber nur aus einem Grund: Kinder sind ein Mittel zum vermeintlichen „Rassenerhalt“. Für nicht-deutsche Kinder oder deutsche Kinder mit Migrationshintergrund gelten alle NPD-Forderungen nämlich explizit nicht.

[…]

Dann ist das Thema für die Rechtsextremen Aufhänger, um sich über die Polizei und das Rechtssystem auszulassen. „Die da oben“ sind in der NPD-Logik Schuld daran, dass Täter zu wenig bestraft würden. Logische Folge für Rechtsextreme: Das „System“ muss gestürzt werden. Praktischer Nebeneffekt der Argumentation: Die Neonazis können immer wieder darauf hinweisen, dass sie selbst etwa für Propagandadelikte im Vergleich zu Sexualstraftätern unangemessen hart bestraft würden. Das stimmt ebenso wenig wie die Behauptung der Rechtsextremen, Kindesmissbrauchsfälle würden ständig zunehmen. Das schürt aber Ängste und trifft Stimmungen in der Bevölkerung, die Ähnliches glauben.

[…]

Die Forderung nach der Todesstrafe gehört zur rigiden Law-and-Order-Logik der Rechtsextremen, denen Menschenleben eh wenig wert sind, und bietet zugleich eine scheinbar einfache Lösung. Sie zeigt auch deutlich die Fixierung der Rechtsextremen: Es geht ihnen nämlich nicht darum, wie den Kindern, den Opfern, geholfen werden kann. Sie nutzen nur Gewaltforderungen gegen den Täter nur, um ihr krudes Weltbild zu propagieren. Oft gibt es noch die populistische Seitenargumentation, die Täter lägen im Gefängnis ja nur dem Steuerzahler auf der Tasche.

Dazu lässt unter einem Artikel über Volker Beck, der von Schmitz als “Pädophiler” bezeichnet wird (obwohl er sich längst von seinen in den 80ern geäußerten Forderungen nach der “Entkriminalisierung der Pädosexualität” distanziert hat), ein Nutzer auch noch seiner Homophobie freien Lauf (wodurch er implizit wieder Homosexuelle mit Pädophilen gleichsetzt):

Egal wie man zu Volker Beck als Politiker steht: Solcherlei die Menschenwürde untergrabenden Kommentare hat niemand verdient.
Unter manchen Beiträgen bleibt es dabei nicht nur bei Beleidigungen gegenüber Politiker*innen, sondern es kommt auch zu regelrechten Mordaufrufen:

Maßnahmen gegen die Hetze auf “Ech hun mäin Lëtzebuerg gären”

Wie kann man nun konkret gegen die Hetze auf der Seite vorgehen? Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Zunächst einmal kann man die schlimmsten Beiträge auf Facebook selbst melden. Da das Netzwerk selbst aber kaum mit dem Löschen hinter her kommt und manchmal auch Inhalte, die klar gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen, einfach so stehen lässt, ist es ratsam, illegale Inhalte (wie beispielsweise Gewaltaufrufe), auch direkt bei der Stopline von BEE Secure zu melden.
Dazu sollte man den Hass nicht einfach so stehen lassen, sondern ihm mit Counter Speech entgegentreten — Tipps und Material dafür findet ihr hier. Auch wenn zu erwarten ist, dass Schmitz und Konsorten wieder einmal ihre unermessliche Liebe zur Meinungsfreiheit unter Beweis stellen und kritische Kommentare löschen werden, so erhöhen letztere trotzdem wenigstens die Chance, dass einige jener Menschen, die die Seite geliked haben und noch nicht einem ideologisch fundierten Hass anheim verfallen sind, von der mittels des Counter Speechs etablierten, humanistischen Gegennarrative überzeugt werden.

Meine bisherigen Texte über die rechte Szene in Luxemburg:

Ein Einblick in die rechtsextremen “Soldiers of Odin Luxembourg”
Die rechte Szene in Luxemburg Mitte 2016 (3/3): Knouter-Club/European Freedom Initiative, rechte Hetze auf Newsseiten, Zusammenfassung

Die rechte Szene in Luxemburg Mitte 2016 (2/3): Peters, Castiglia & SDV, Lëtzebuerger Patrioten & Luxemburg Defence League, Keup & Nee 2015.lu/Wee2050
Die rechte Szene in Luxemburg Mitte 2016 (1/3): Alternativ Demokratische Reformpartei
“Alternative Medienrealitäten. Eine kritische Analyse alternativer Medien der Rechten in Luxemburg und deren Gefahren”, in: FORUM – für Politik, Gesellschaft und Kultur in Luxemburg, Ausgabe 363
Die rechte Szene Luxemburgs Ende 2015: Castiglia, Kartheiser, Keup, Thein, Peters & andere “Lezeboia”
“Die rechte Szene Luxemburgs und Verschwörungstheorien”, in: FORUM — für Politik, Gesellschaft und Kultur in Luxemburg, Ausgabe 353
Nico Castiglia – Der neue Kopf der rechten Szene in Luxemburg
Nein zu PEGIDA – jetzt umso mehr als zuvor!
Fernand Kartheisers Kritik am Feminismus und die Legitimation der Diskriminierung von Homosexuellen
Liebe luxemburgische Patrioten, …
Pierre Peters erneut an der Seite der NPD
Neue Einblicke in die rechtsextreme “Luxemburg Defence League”
Rechtsextremismus in Luxemburg – neue Einblicke
Ausländer- und Homosexuellenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus & Co. in Luxemburg
Ein beunruhigender Blick in die Vereinigung der “Lëtzebuerger Patrioten”
“Lëtzebuerger Patrioten”
Neue “rhetorische” Ergüsse der NDU
“(…) die houer Kaméildreiwer!”
“Durchforstet eure Pizzabroschüren!”
“Mäer sinn dach keng Rassisten – erklär du uns mol wat dat ass”
1. Artikel über die NDU