Mehr Solidarität wagen!

“Solidarity does not assume that our struggles are the same struggles, or that our pain is the same pain, or that our hope is for the same future. Solidarity involves commitment, and work, as well as the recognition that even if we do not have the same feelings, or the same lives, or the same bodies, we do live on common ground.” – Sara Ahmed, 2004, The Cultural Politics of Emotion, p. 189.

Am 25. April 2014 strömten über 17,000 Schüler_innen und Student_innen auf die Straßen Luxemburg, um gegen den geplanten “projet de loi 6670” der luxemburgischen Regierung, der massive Einkürzungen bei den Studiengeldern vorsieht, zu streiken, und ließen die Platz Clairefontaine in der Nähe des luxemburgischen Parlaments aus allen Nähten platzen. Dies zeigt nicht nur äußerst eindrücklich, dass unsere Generation mit allen Mitteln dafür bereit ist, für ihre Zukunft einzustehen, sondern auch, welche beeindruckende Wirkung Solidarität zu entfalten vermag. Genau deren Dynamik anlässlich des Streiks könnte, wie ich im nachfolgenden Text erläutern möchte, wegweisend für eine bedeutsame gesellschaftliche und politische Veränderung hin zu mehr Verständnis und Zusammenhalt innerhalb der luxemburgischen, aber auch aller anderen europäischen Gesellschaften sein – denn das werden wir angesichts der geplanten Reformen im Rahmen der von der luxemburgischen und vielen weiteren europäischen Regierungen angestrebten Austeritätspolitik in der kommenden Zeit umso mehr benötigen.

Die Solidarität, die sich im Windschatten des Streiks innerhalb der luxemburgischen Bevölkerung ansammelte, zeigt sich in vielen verschiedenen Ausprägungen. Zuerst einmal setzt sich das “Aktionscomité 6670”, das den Streik und die gesamte Mobilisierung gegen die geplante Reform organisiert hat, aus Jugendlichen zusammen, die sich quer über ihre unterschiedlichen sozialen Hintergründen und politischen Einstellungen hinweg  für ein gemeinsames Ziel zusammengeschlossen haben – Jungsozialisten, Grüne, Linke, Vertreter_innen von Schüler_innen- und Student_innenorganisationen, aber auch Auszubildende, Absolventen und Schüler_innen und Student_innen, die keiner bestimmten Organisation angehören und auch nicht politisch weiter aktiv sind. Das Bündnis, das sich ihrerseits den Gesetzreformen entgegenstellt und das “Aktionscomité 6670” unterstützt, schafft dann einen noch breiteren gesellschaftlichen Rahmen der Solidarität – hier stehen beispielsweise die beiden größten Gewerkschaften Luxemburgs, OGBL und LCGB, repräsentativ für die Solidarisierung der Arbeitnehmer mit den Bestrebungen der Schüler_innen und Student_innen. Im Vorfeld des Streikes kam es zu einigen Anfeindungen seitens der Bevölkerung und überraschend vieler Studenten, auf die ich nachher noch im Kontext des Mangels an Solidarität als Argument für ebendiese eingehen werde – die Anfeindungen selbst würden zur ausführlichen Ausarbeitung wiederum einen eigenen Textes beanspruchen, weswegen ich an dieser Stelle auf die in in Kürze erscheinende Bekanntmachung des Aktionscomités verweise, der sich detailliert und differenziert mit genau dieser Thematik befassen wird. Die üblichen Anschuldigungen waren, dass das Aktionscomité anscheinend keine Ahnung hätte und wir nur für “Luxusprobleme” überhaupt erst einen Streik in Betracht ziehen würden. Nach dem Streik hat sich die Stimmung dann aber größenteils zu Gunsten der Protestbewegung umgeschlagen, was sich insbesondere auch in der umfassenden Berichterstattung manifestierte  – viele Journalisten waren den Bestrebungen der Schüler_innen und Student_innen wohlgesonnen, was für eine weitere Ebene des gegenseitigen Verständnisses sorgte (eine Auswahl der Artikel über den Streik findet ihr hier).

Und genau an diesem Punkt, bei sich die Solidarisierung nicht mehr nur auf Schüler_innen und Student_innen beschränkt, sondern sich quer durch alle gesellschaftlichen Klassen fortsetzt, wird ersichtlich, dass die durch den Streik ausgelöste demokratische Aufbruchsstimmung noch weitaus mehr bewirken kann.

Solidarität ist als eine der höchsten Formen der Empathie ein urmenschliches Gefühl – und begleitet uns schon seit Anfang unserer Geschichte, wie Peter Kropotkin – dessen philosophische, wirtschaftliche, soziologische, aber auch biologische Theorien wichtige Wegbereiter des Anarcho-Syndikalismus und Anarcho-Kommunismus darstellen – in seinem bereits 1902 erschienenen, im zeitgeschichtlichen Kontext aber nach wie vor sehr aktuellen Werk Mutual Aid: A Factor of Evolution feststellte:

“The number and importance of mutual-aid institutions which were developed by the creative genius of the savage and half-savage masses, during the earliest clan-period of mankind and still more during the next village-community period, and the immense influence which these early institutions have exercised upon the subsequent development of mankind, down to the present times, induced me to extend my researches to the later, historical periods as well; especially, to study that most interesting period – the free medieval city republics, whose universality and influence upon our modern civilization have not yet been duly appreciated. And finally, I have tried to indicate in brief the immense importance which the mutual-support instincts, inherited by mankind from its extremely long evolution, play even now in our modern society, which is supposed to rest upon the principle “every one for himself, and the State for all,” but which it never has succeeded, nor will succeed in realizing”.

Solidarität bewegt uns dazu, uns in die Situation anderer Menschen zu versetzen; uns mit ihren Motiven, Ängsten und Sorgen auseinander zu setzen und zu erkennen, dass die Interessen und Ziele der anderen sich oftmals mit unseren eigenen überschneiden, selbst wenn unsere Probleme unterschiedlich sind. Dies geht unter dem Lärm des kreischenden Konkurrenzdrucks unserer Zeit allzu gerne unter: viele Verfechter des Neoliberalismus und – in breiterem Rahmen – des aktuellen kapitalistischen Systems beteuern immer wieder allzu gerne, dass sich das Individuum nur in einer freien Marktwirtschaft und vorallem im zur Erhaltung ebendieses notwendigen, steten Konkurrenzkampf mit anderen entfalten kann. Das ist, mit Verlaub, blanker Blödsinn, denn diese Einstellung führt viel eher zu einer gefährlichen Atomisierung der Gesellschaft (von der Untergrabung der Individualität selbst in einer solchen von Marktinteressen dominierten Form des “Zusammen”lebens mag ich gar nicht erst sprechen), wie auch Noam Chomsky feststellte:

“There is a massive propaganda—it’s been going on for a century, but picking up enormously—that you really shouldn’t care about anyone else, you should just care about yourself. … To rebuild [class solidarity], even if it’s in small pieces of the society, can become very important, can change the conception of how a society ought to function.”

Eine wettbewerbsorientierte Gesellschaft ist keine gesunde Gesellschaft. Das sieht man schon am Deutlichsten im Schulsystem, das immer mehr an die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtet wird: Schulklassen sind keine kleine gesellschaftliche Einheit, in denen die Schüler einander unterstützen, da sie ja das gemeinsame Ziel des Erlangens von Wissen verfolgen, sondern eher Schauplatz eines steten, erbarmungslosen Leistungs- und Konkurrenzkampf, was wiederum allzu oft für eine Raubtiermentalität innerhalb der Klasse sorgt – sozusagen ein “Klassenkampf” innerhalb der Schulklasse, bei der mit jene mit guten Noten Neid und Verachtung ernten, und jene mit schlechten oftmals ungerechtfertigt Spott oder den Vorwurf, dass es ihnen an Intelligenz und Leistungsbereitschaft mangeln würde, erdulden müssen. Wenn man dann wiederum Chomskys abschließenden Satz über die “class solidarity” in Betracht zieht – den er in Hinblick auf die Occupy Wallstreet-Bewegung äußerte, die damals in den USA eine Dynamik der Solidarität auslöste -, wird man sich vollends gewahr, dass eine vielmehr auf solidarischem Miteinander als Gegeneinander agierende Gesellschaft in allen möglichen Belangen – seien sie wirtschaftlicher, kultureller oder sozialer Natur – weitaus Größeres vollbringen, sich als feste Einheit gegenüber Regierungen und größeren Korporationen platzieren und somit ihre eigenen Interessen und Ziele besser durchsetzen könnte. All dies bedeutet aber nicht, dass unsere Individualität durch Solidarität anderen gegenüber leiden würde, ganz im Gegenteil; vielmehr sorgt Solidarität sogar für ein ausgewogeneres Verhältnis in der prekären Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft, da man, wenn einem Solidarität entgegen gebracht wird, seine eigenen Träumen, Sorgen, Ängste und Ziele, die zum großen Teil die eigene Individualität konstitutieren, umso mehr gerechtfertigt und sich in seinem eigens gewählten Sein bestätigt sieht. Umgekehrt klappt es genau so.

Die Effektivität der Solidarität zeigt sich auch ex contradictione, wenn man im speziellen Fall des Schüler_innen und Student_innenstreiks genau jene Leute betrachtet, die keine Solidarität gegenüber den Schüler_innen und Student_innen aufzeigen. Solcherlei Reaktionen suchten, wie eingangs erwähnt, insbesondere im Vorfelde des Streiks die sozialen Netzwerke heim, und sind auch jetzt noch vermehrt in den Medien und auch in Leserbriefen vorzufinden. Sie sind deswegen ein Argument für Solidarität, weil sie aufzeigen, wie wenig konstruktiv ein Mangel an ebendieser ist. Die Gegner des Streiks zetern zwar zünftig rum, bieten aber selbst keine Lösung, die für bessere gesellschaftliche Umstände sorgen könnte; oftmals versuchen sie die Entscheidungen unserer glorreichen und ehrwürdigen Regierung, die ja immer nur unser aller Bestes will, hinsichtlich der Studiengeldkürzungen sogar zu rechtfertigen und die Austeritätspolitik als notwendiges Übel hinzunehmen – und das ist eine fatalistische Ansicht, da sie nämlich impliziert, dass es gar keine vorstellbare Alternative zu einer solchen Vorgehensweise gäbe. Anstelle sich mit den Betroffenen von solchen Reformen zu verbrüdern, vergraben sie sich hinter ihren Vorbehalten und sorgen dafür, dass die Gesellschaft als den Widrigkeiten des wüsten Meeres trotzende große Landmasse in zahlreiche kleine, sich einander feindselig begutachtende Archipel zersplittert. Fehlende Solidarität sorgt daher, genau so wie im eingangs erwähnten Beispiel der Schulklasse, für eine desolate Stimmung – und dies verdeutlicht sich dann vorallem noch einmal im Graben zwischen den sozialen Klassen. Wie oft habt ihr es erlebt, dass bestimmten gesellschaftlichen Klassen gewisse und oftmals ungerechtfertigte Vorurteile entgegengebracht wurden, oder dass man sich bewusst und, oftmals aus verzweifelter Angst vor dem gefürchteten gesellschaftlichen Abstieg, vehement von “niedrigeren” sozialen Schichten abgrenzt? Durch die geplante Studiengeldreform verdichtet sich vorallem die Atmosphäre des Neids und der Missgunst, die die luxemburgische Gesellschaft immer gerne wieder einhüllt – man gönnt den anderen nichts, weil man selbst scheinbar nicht davon profitiert oder die Bevormundung des anderen einem aus welchen Gründen auch immer ungerechtfertigt erscheint. So gibt es einige Erwachsene, die wenig Verständnis für die Belange der Student_innen aufbringen und diese als verwöhnt bezeichnen, weil sie selbst Zeit ihrer Jugend nie über diese Vorzüge verfügten. Solidarität jedoch sorgt dafür, genau dies zu überwinden; sie sorgt dafür, dass man als Akademiker anfängt, die Situation eines Handwerkers zu verstehen und ihm beim Streiken zu unterstützen, wenn massenhafte Entlassungen in seinem Betrieb anstehen, auch wenn man nicht davon betroffen ist; sie sorgt dafür, dass Schüler_innen und Student_innen aus wohlhabenden Familien, auf deren finanzielle Unterstützung sie beim Studium vertrauen können, sich nichtdestotrotz vehement für Schüler_innen und Student_innen aus ärmeren Haushalten, die sich durch die Kürzungen der Studienbeihilfen nicht mehr ihr Traumstudium leisten können, einsetzen; und sie sorgt dafür, dass man auch als Angestellter in einer Firma, auf den die Studiengeldeinsparungen keine Auswirkungen haben, Schüler_innen und Student_innen mit allen seinen zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützt. Letztendlich sitzen wir nämlich angesichts der auf uns zurasenden Wellen an Austeritätsreformen allesamt auf dem gleichen Schiff –  und genau darum ist Solidarität auch ein so dringend benötigtes Element in unserer Gesellschaft. Die Kürzungen im Bildungswesen waren nämlich erst der Anfang; die Austeritätspolitik und die damit verbundenen Sparmaßnahmen werden nämlich bald weiter ausgeweitet werden und andere Teile der Gesellschaft, die genau wie die Student_innen und Schüler_innen nicht für die missliche finanzielle Lage verantwortlich sind, betreffen. Das könnte die weiter oben beschriebenen Ressentiments nur noch umso drastischer verstärken und wie beispielsweise in Griechenland zu einem langsamen Verfall der Zivilgesellschaft führen – umso wichtiger ist es daher, sich miteinander zu solidarisieren, sich der Austeritätspolitik entgegen zu stemmen und effektivere wirtschaftliche Lösungsmittel dafür vorzuschlagen (wie wäre es beispielsweise mit einer Reichen- bzw. erhöhten Unternehmssteuer – es leuchtet mir nicht ein, wieso wir anscheinend “alle” demnächst sparen müssen, die in Luxemburg ansässigen großen Korporationen aber nach wie vor nur einen geradezu lachhaften Steuersatz entrichten müssen). Dazu sollte man die Solidarität auch über die Landesgrenzen hinweg ausweiten, beispielsweise indem man internationalen Studentenprotesten in Form von eigenen Demos Unterstützung zuspricht und sich gegenseitig dazu motiviert, den jeweiligen Regierungen gegenüber eine sorgenfreie Bildung einzufordern; oder indem man xenophoben Ressentiments gegen Kinder von Grenzgängern entgegenwirkt, die allzugerne als Sündenbock für die geplanten Studienkürzungen heran gezogen werden, dabei aber genau so ein Recht auf Studienbeihilfen haben wie wir.

Daher ist es letztendlich wichtig, dass wir die Dynamik der Solidarität, die mit 6670 ausgelöst wurde, aus dem Sprung heraus auch noch nach 6670 nutzen – dies könnte zu einer positiven gesellschaftlichen Entwicklung führen, indem es einerseits die Bindungen zwischen uns als Zivilgesellschaft quer über alle sozialen Klassen hinweg stärkt und dazu die Lethargie, die die politische Landschaft in Luxemburg bereits seit vielen Jahrzehnten kennzeichnet und lähmt, aufbrechen könnte. Eine Gesellschaft, die auf den Fundamenten der Solidarität anstelle der Konkurrenz errichtet wäre, oder zumindest Elemente der Solidarität in ihre bereits existierenden Strukturen aufnehmen würde, würde nämlich für weitaus mehr Gewicht der Zivilgesellschaft bei politischen Entscheidungen sorgen, mehr Möglichkeiten für breit angelegte Diskussionen und unabhängig organisierte Freiräume bereitstellen und dazu ein angenehmes und zu großen gesellschaftlichen Leistungen – auch über Landesgrenzen hinweg – motivierendes Klima des gegenseitigen Schätzens und Verständnisses, das ja letztendlich auch ein zutiefst menschliches Bedürfnis darstellt, erzeugen.

Weiterführende Links:

“CEDIES amplaz Täschegeld” – Offizielle Facebookseite des Aktionscomités 6670

Offizielle Seite des Aktionscomités 6670

62 thoughts on “Mehr Solidarität wagen!

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